Günter Brus

geboren in Arding 1938

1957 besuchte er die Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Er entschloss sich, freischaffender Künstler zu werden und setzte sich mit der österreichischen gegenwartskunst auseinander, bezog sich vor allem auf die Vertreter des Informel und wandte sich der amerikanischen Nachkriegsmalerei zu.

1961 stellte er zusammen mit Schilling erstmals aus. Zwei jahre später lernte er durch Muehl Frohner und Nitsch kennen. 1964 fand seine Aktion "Ana" statt. Brus zählt zu den Mitbegründern des Wiener Aktionismus. 1966 grpündete er mit den Künstlern Muehl, Nitsch, Weibel und Krenn das "Institut für Direkte Kunst". 1968 beteiligte er sich an der Aktion "Kunst und Revolution" an der Wiener Universität.

Nach 1979 wandte sich Brus der zeichnerischen und schriftstellerischen Tätigkeit zu ("Bilddichtungen"). Er hatte zahlreiche Ausstellungen im In - und Ausland, u. a. 2002 im Louvre, Paris. Heute lebt er in Graz.